Nettetal: Hauptsache, man hat ein Loch
05.04.2008
Nettetal: Hauptsache, man hat ein Loch. Die Bezirksregierung in Düsseldorf ist irgendwie aus der Kaiserzeit ins 21. Jahrhundert gebeamt worden, hat aber ihre preußischen Manieren nicht abgelegt. Regierungspräsident Jürgen Büssow scheint die Parole ausgegeben zu haben: Erobern se mal die Ressourcen am Niederrhein, zackzack. Und denkense dran: Verluste jibt et immer. Denn vor seiner Tür stehen Unternehmen Schlange, die Kies und Sand abbauen wollen. Alle Bezirksregierer sind auseinander gespritzt und haben in Karten vom Land zwischen Maas und Rhein hineingemalt, wo zwischen Kleve und Niederkrüchten was weggebaggert werden kann. Dabei geht Düsseldorf nach dem Prinzip vor: Sondieren und nix sagen. Wehrt sich eine betroffene Gemeinde heftig, macht man mit Einflüsterung durch die Industrie anderenorts am liebsten ein noch größeres Loch auf. Wie immer die Rollenverteilung, was das Verfahrensrecht und die inhaltliche Zielsetzung sind: Was Düsseldorf sich leistet, grenzt an fachlicher Stümperei, vorgetragen mit der Sensibilität einer Dampframme. Hauptsache, man hat ein Loch. Vielleicht findet sich bald eins, in dem die zweifelhafte Behörde entsorgt wird. Die braucht kein Bürger.
B 3 KR 2/01 R: Anziehen von Stützstrümpfen zahlt nicht die Krankenkasse
Wahl zur Mrs. World: Russin ist die schönste Ehefrau der Welt
Nachrichtensender: N24 sieht sich auf Erfolgskurs
Jahresbilanz: Deutsche Post steigert Gewinn um 40 Prozent
Weltsicherheitsrat verlängert Afghanistan-Einsatz
Erstes deutsches Fernsehmuseum öffnet: Die Glotze ist museumsreif
Kampf gegen Flaggen: PDS-Politikerin will Schwarz-Rot-Gold abschaffen
Beschluss aufgehoben: WASG-Vorstand zurück im Amt
1 K 271/00: Beamte können Umzugskosten nicht immer absetzen
Dickkopf aus Bochum soll gehen: Wolfgang Clement vor dem Rauswurf
1910 | 1678 | 1116 | 1144 | 1669 |
755 | 123 | 918 | 713 | 366 |
2350 | 2647 | 2510 | 2798 | 2086 |