V wie Valdés
05.04.2008
V wie Valdés. Manolo Valdés ist ein ‚Kunstdieb’ – das ist keineswegs eine Beleidigung, sondern entspricht der Selbstdarstellung des spanischen Malers und Bildhauers. Aus einem riesigen Fundus bedient sich der 1942 geborene Valdés bei den Meisterwerken der Kunstgeschichte und schafft daraus Bilder und Skulpturen mit eigener künstlerischer Sprache. Bestes Beispiel: Seine Installation "Meninas", die bei der Quadriennale erstmals in Deutschland gezeigt wird – und zwar mitten auf der Heinrich-Heine-Allee. Die 21 Bronzeskulpturen sind eine unverkennbare Hommage an das gleichnamige Gemälde von Diego Velázquez (1656) und setzen gleichzeitig neue Akzente. Der mehrfach für seine Arbeiten ausgezeichnete Spanier lebt und arbeitet heute in New York.
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