Langenfeld: Je eher desto besser
05.04.2008
Langenfeld: Je eher desto besser. Ganz klar: Es geht bei der Darmspiegelung um eine Tabuzone. Doch das Procedere ist inzwischen patientenfreundlicher geworden: Nicht mehr sechs Liter, sondern nur noch die Hälfte an Flüssigkeit muss vor dem Eingriff aufgenommen werden. Eine Beruhigungs- und eine Schmerzspritze minimieren die Angst vor Unannehmlichkeiten. Nicht umsonst haben ältere Menschen auch ohne Symptomatik inzwischen das Recht auf die unter Umständen lebensrettende Vorsorgeuntersuchung. Denn dass nur 15 Prozent der jährlich etwa 450 Darmspiegelungen im St. Josef-Krankenhaus der Prophylaxe dienen, sollte nicht nur die behandelnden Ärzte beunruhigen. Gerade bei den ggf. mutierenden Polypen gilt: Je eher sie erkannt und eliminiert werden, desto besser. stm
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